06.11.2026 | Schloss Raesfeld | 12:00 - 18:00 Uhr
07.11.2026 | Schloss Raesfeld | 09:00 - 13:00 Uhr
Dieser zweitägige Workshop richtet sich insbesondere an Engagierte aus dem Kolpingwerk und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)
Demokratisch diskutieren – auch wenn es schwierig wird: Ob im Ehrenamt, im beruflichen Kontext oder im Alltag – Diskussionen gehören dazu. Doch was hilft, wenn Gespräche emotional werden, Positionen aufeinanderprallen oder provokante Aussagen fallen? Wie gelingt es, die eigene Haltung klar zu vertreten und gleichzeitig im Dialog zu bleiben?
Dieses Seminar, initiiert vom DGB und Kolping, unterstützt Engagierte im Handwerk dabei, genau diese Fähigkeiten zu stärken. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie es gelingen kann, auch in herausfordernden Gesprächssituationen souverän zu bleiben und die eigene Position klar und wirksam zu vertreten. Dabei geht es sowohl um den Umgang mit Emotionen in Diskussionen als auch darum, zu verstehen, wie politische Positionen entstehen und wie wir sie verständlich und respektvoll einbringen können.
Ein besonderer Fokus liegt auf aktuellen handwerkspolitischen Themen: Gemeinsam diskutieren die Teilnehmenden konkrete Fragestellungen aus dem Handwerk, ordnen unterschiedliche Perspektiven ein und entwickeln Ansätze, wie diese praxisnah und lösungsorientiert verhandelt werden können. Gleichzeitig wird reflektiert, welche Werte unser demokratisches Zusammenleben tragen, wie unterschiedliche Sichtweisen besser verstanden werden können und wie ein konstruktiver Austausch auch bei gegensätzlichen Meinungen gelingt.
Das Seminar bietet Raum für Reflexion, Austausch und praktische Übungen. Die Teilnehmendenzahl ist auf 20 Personen begrenzt, um intensives Arbeiten zu ermöglichen. Angestrebt ist eine ausgewogene Zusammensetzung mit jeweils Teilnehmenden aus dem DGB- und dem Kolping-Kontext, sodass unterschiedliche Perspektiven bewusst zusammengebracht werden.
Ziel ist es, die eigene Sprachfähigkeit zu stärken, Sicherheit im Umgang mit schwierigen oder provokanten Aussagen zu gewinnen und handwerkspolitische Diskussionen aktiv und souverän mitzugestalten – ohne dabei die Grenzen des demokratischen Dialogs aus dem Blick zu verlieren.
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